Gesunde Hände in Corona-Zeiten


Derzeit sind wir alle auf eine besonders gründliche Händehygiene bedacht. Dies ist gut so, um uns vor der Ansteckung mit Viren zu schützen. Unsere Hände stellt es aber vor eine besondere Herausforderung. Gerade Menschen, die zu den unentbehrlichen Berufen gehören, sollen zusätzlich Handschuhe tragen, sind dies bisher aber vielleicht gar nicht gewohnt gewesen.


Regelmäßig Hände waschen: Wenn Sie nach Hause kommen, vor der Zubereitung und dem Verzehr von Mahlzeiten; nach dem Toilettengang; nach dem Naseputzen, Husten, Niesen.


Hände bitte gründlich waschen: unter fließendem, lauwarmem Wasser; sensitiv-Handseife (möglichst ohne aggressive Farben oder Duftstoffe) benutzen; von allen Seiten gründlich einschäumen und wieder gut abspülen (dabei 2x „Happy Birthday“ singen); danach gut abtrocknen.


Handpflege: Anders als im Alltag sind die Hände derzeit durch das nasskalte Klima und das veränderte Hygieneverhalten trockener und pflegebedürftiger als sonst. Am Besten die Hände direkt nach dem Händewaschen mit Handpflegecreme eincremen (z.B. Urea-oder Glycerinhaltige Handcremes, generell: auf Handcremes für trockene Haut, gern auch ohne Duftstoffe, achten, es müssen keine teuren Cremes aus der Apotheke sein).


Ein Cremeverwöhnprogramm für die Hände bietet sich auch über Nacht, z.B. unter einem Baumwollhandschuh oder einer Baumwollsocke, an. Auch beim Fernsehen kann man sich Zeit nehmen, die Hände ausgiebig zu pflegen.


Handschuhträger: Menschen, die derzeit Einmalhandschuhe tragen müssen, können vor der Arbeit und alle 3 Stunden spezielle nicht fettende Hautschutzcremes aus der Apotheke auftragen, die die Hände vor Feuchtigkeit und Schwitzen schützen.


Die Einmalhandschuhe sollten latexfrei (lieber Nitril- oder Vinylhandschuhe benutzen) sein.


Wenn möglich, die Handschuhe nicht länger als 20 Minuten tragen, dann wieder eine Pause einlegen, in der die Haut atmen kann.

Ist dies nicht möglich, sollte man Baumwollhandschuhe (aus Drogerie oder Apotheke) unter den Einmalhandschuhen tragen. Bei vielen nicht ganz so genauen Arbeiten ist dies im Alltag möglich, aber eine Gewöhnungssache.

Wenn sich Feuchtigkeit im Handschuh gebildet hat, unbedingt die Handschuhe wechseln und die Haut trocknen lassen.


Handekzem- mehr als Trockenheit: Sollten Sie an sich vermehrt eine Trockenheit, Schuppung und Rötung der Hände bemerken, kann dies auf ein beginnendes trockenes Handekzem hinweisen.

Durch das längere Tragen von Einmalhandschuhen kann es zusätzlich zum Bilden von juckenden Bläschen, Rissen oder offenen Stellen an den Händen kommen.


Kommt es durch die oben genannten Tipps nach ein paar Tagen nicht zur Verbesserung des Hautbildes, braucht die Haut vielleicht zur Heilungsunterstützung für eine kurze Zeit verschreibungspflichtige Kortisoncremes. In diesem Fall melden Sie sich gern telefonisch für unsere Akutsprechstunde an.



Kommen Sie hautgesund durch diese besondere Zeit, alles Gute, Ihre Hautarztpraxis Derma Flensburg Dres. Tönnsen und Schröder!




Sprechzeiten

Mo

08:00 - 17:30

Di

08:00 - 12:00
13:00 - 19:00

Mi

08:00 - 12:00

13.00 - 15:00

Do

08:00 - 12:00
13:00 - 19:00

Fr

08:00 - 12:00

 

Kontakt:

Tel.: 0461 / 41 0 91

Fax: 0461 / 41 0 92

 

Angelburger Str. 8

24937 Flensburg


Telefonisch sind wir erreichbar:


Mo, Mi, Fr

08:30 - 13:00

Di + Do

08:00 - 12:00

Do

15:00 - 17:00

Mo  + Di

15:00 - 18:00

Anruf
Infos